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»Sucht man bei dem Künstler so etwas wie ein Markenzeichen, findet man es wohl am ehesten im konsequent Individualistischen, das er seinen Bildern zugesteht. Jede Bildserie vermittelt auch nach außen hin eine eigene Welt in Stil, Technik und Farbe. Und der Betrachter kann bewegt an Natur- inspirationen, Gefühlsimpressionen und Zustandsbeschreibungen teilnehmen.«

Süddeutsche Zeitung 19.04.2002

»Aus der Bewegung heraus entstehen Bilder, und diese Bewegung ist das prägende Element. Das Ergebnis erinnert an Segel oder an die mächtigen Bergspitzen seiner Schweizer Heimat.«

Münchener Merkur 16.04.2002

»Innere Bilder entdecken kann man immer wieder in den Werken des Münchner Malers Martin Wagner ...«

Erdinger Blickpunkt 10.04.2002

»Seine Wege, den Konfliktstoff aus der Existenz des störerischen Menschen in einer aus dem Gleichgewicht gebrachten Natur bildhaft werden zu lassen, bieten nicht nur im übertragenen Sinne „Durchblicke“. Nicht nur das „Orakel“ gibt kreisrund den Block auf die Wand frei, an der das Bild hängt. Genaues Hinsehen ist allerdings notwendig, um das Fehlen der Leinwand zu erkennen. Wer nicht den Mut hat, die Finderprobe zu machen, kann sich statt dessen mit der Frage beschäftigen, wie real die Realität dieser Bilder ist.«

Süddeutsche Zeitung 03.04.2000

»Sein Generalthema, das Spannungsfeld Mensch-Natur, bearbeit der Künstler unverwechselbar auf seine Weise. Er möchte die „Widerborstigkeit des Menschen in Naturfragen“ aufgreifen und gleichzeitig aufzeigen, dass die Natur die Kraft zur Zerstörung hat. Zerbrechlich ist das ins Schwanken geratene Gleichgewicht der Kräfte, sprödes Material entwickelt Eigenleben.«

Süddeutsche Zeitung 01.05.1998

»Bereits in frühen Bildern ist die Suche erkennbar, aus der Eindimensionalität der Leinwand zu entkommen.«

Süddeutsche Zeitung 18.04.1996

»Seine Farben sind klar und bedürfen nicht der Aufpäppelung durch einen Halogenstrahl. Selbst auf einer sonnenarmen Nordseite hängt ein Wagner immer „im richtigen Licht“. Man könnte daher auch von „Energiespar-Bildern“ sprechen«

Aus einer Laudatio, Manfred Link 30.11.1999